Motorsport: Rallye Oberland Wer folgt auf Hermann Gassner als Schnellster bei der Rallye Oberland?

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41 Fahrzeugteams sind gemeldet. Darunter einige Hochkaräter des Rallyesports, deren Fahrzeuge ordentlich PS auf die Straße bringen und für Show-Effekte sorgen.

– Die ADAC Rallye Oberland an diesem Samstag, 4. November, verspricht auch heuer wieder hochkarätigen Motorsport, der die Besucher begeistern sollte – vorrangig bei den Wertungsprüfungen auf dem gut einzusehenden Zuschauer-Rundkurs in Altenstadt, der um 14.09 Uhr und nochmals um 16.14 Uhr gefahren wird. Weitere Wertungsprüfungen werden in Wildsteig um 13.08 Uhr und um 15.13 Uhr gestartet sowie in Lechbruck um 13.41 Uhr und um 15.46 Uhr.

Im vergangenen Jahr hat sich Hermann Gassner in seinem Mitsubishi mit der Startnummer 1 auf den Weg gemacht, und auch am Ende blieb er die Nummer eins im Gesamtklassement. Der Abonnementsieger setzte sich zum achten Male durch. Heuer begeben sich die Lokalmatadoren Robert Schilcher/Stephan Schwerdt vom Team Scuderia Neuburg/Donau, voriges Jahr auf Platz drei, mit der Nummer 1 auf die Strecke, und der Wildsteiger hat allemal gute Aussichten, bei der Siegerehrung diesmal ganz oben zu stehen. Denn der achtmalige Oberland-Sieger Gassner ist nicht dabei, und auch der zweitplatzierte Werner Jetzt muss passen.

Der Weg könnte frei werden für Schilcher, der in seinem Audi TT ordentlich PS unter der Haube hat und den fahrerische Klasse auszeichnet. „Robert hat diesmal gute Chancen, um den Gesamtsieg mitzufahren“, lobt Organisationsleiter Oliver Ahl die Klasse des Wildsteigers. „Aber da sind schon noch einige andere Fahrzeugteams dabei, die ebenso gute Aussichten haben.“

Namentlich nennt er Marco Luger und Rudolf Reindl, die sich mit den Startnummern 2 und 4 auf die Strecke begeben. Nach Schilcher im 285 PS starken Audi TT folgen auf den Startplätzen 2 bis 8 allesamt Mitsubishi-Piloten, und auch der folgendenden BMW-Armada auf den Startplätzen 9 bis 12 sowie den beiden folgenden Porsche werden gute Aussichten eingeräumt. Zumal weder mit Schnee noch mit Regen zu rechnen ist, und die Teilnehmer ordentlich Gas geben können.

Weitere heimische Starter im Kreis der 41 Teilnehmer sind Julian Nörpel/Philipp Reich im Renault Clio mit der Startnummer 21, Manfred Becherer/Johannes Raab (Finning/Dettenschwang) im Renault Clio Williams (Nr. 33) sowie Karl Maier/Georg Maier (Peiting/Rottenbuch) im Ford Fiesta (Nr. 37). Sie streben Spitzenplätze in ihren Klassen und Gruppen an.

Hochkaräter sind auch die Vorfahrer, und ein Gassner ist dabei: Nach dem Frauen-Team Ramona Kößler/Verena Kwasnitschka aus Füssen und den Böbingern Leonhard Holzer/Niki Schelle geben Hermann Gassner junior und Ursula Mayrhofer im Toyota GT 86 CS-R3 die Strecken endgültig frei für die teilnehmenden Fahrzeugteams. „Sein Fahrzeug passt bei uns nicht ins Reglement“, begründet Ahl die Beteiligung von Gassner junior nur als Vorfahrer.

Der Surheimer hatte sich 2009 den Gesamtsieg gesichert, als die Oberland-Rallye noch für die Deutsche Meisterschaft gewertet wurde. „Auch mit weniger Startern als im vorigen Jahr wird das eine super Veranstaltung“, verspricht Oliver Ahl und erwartet vor allem in Altenstadt viele Besucher.

Dort erfahren die Motorsportanhänger auch mehr über die Zwischenbilanzen auf den einzelnen Strecken. Viele Funktionäre und Helfer sorgen wieder für einen möglichst reibungslosen Ablauf der Großveranstaltung. Neben der Polizei, der Feuerwehr, dem THW und dem Roten Kreuz, die im Einsatz sind und zu dem aufwendigen Motorsport-Einsatz ihren Beitrag leisten.
Dietmar Friebel 



Die folgenden Informationen stammen von https://www.merkur.de/sport/lokalsport/schongau/motorsport-rallye-oberland-wer-folgt-auf-hermann-gassner-als-schnellster-bei-rallye-oberland-9002767.html



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