Rikknen: „Keine Ahnung“, wofr Verstappen bestraft wurde

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23. Oktober 2017 – 02:22 Uhr

Kimi Rikknen hatte keine Ahnung, warum er auf dem Podium sein drfte

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(Motorsport-Total.com) – Wechselbad der Gefhle fr Kimi Rikknen in Austin: Nach einem Rennen mit viele Aufs und Abs durfte der Finne am Ende doch auf dem Podium jubeln – zum ersten Mal seit dem Rennen in Ungarn im Juli. Dabei berquerte der Ferrari-Pilot die Ziellinie nur als Vierter, doch die Fnf-Sekunden-Strafe gegen Max Verstappen hievte ihn am Ende doch noch auf Rang drei und damit das Podest. Kurios: Unmittelbar nach dem Rennen hatte der Finne selbst keine Ahnung, warum er berhaupt auf dem Podium stand.

„Ich habe keine Ahnung, was mit ihm passiert ist“, verrt er im Hinblick auf Verstappen, der sich beim entscheidenden berholmanver mit allen vier Rdern neben der Strecke befand – ein Regelversto. „Er hat mich in der drittletzten Kurve berholt“, schildert Rikknen die Szene. Mehr habe er aber auch nicht gesehen, weil er von der Attacke Verstappens in der letzten Runde „halb berrascht“ gewesen sei.

„Ich habe ihn im Spiegel gesehen und ehrlich gesagt versucht, ihn in den vorherigen Kurven ein bisschen einzubremsen, um genug Sprit zu sparen“, verrt der Weltmeister von 2007. In den letzten Runden musste Rikknen, der das Rennen zwischenzeitlich sogar anfhrte, nmlich etwas vom Gas gehen und Benzin sparen. „Ich dachte mir, dass ich mich in dieser Kurve genug geschtzt habe“, berichtet er.

„Pltzlich sah ich ihn im Spiegel und war etwas berrascht“, so der Finne. Kein Wunder, schlielich berholte ihn Verstappen abseits der Strecke. „Ich war ziemlich angepisst, dass er mich berholte. Aber ich hatte keine Chance und ging dann vom Gas“, erklrt er weiter. Tatschlich wre es ihm fast noch zum Verhngnis geworden, dass er in den letzten Kurven vom Gas ging.

Denn Verstappen sah die Zielflagge mehr als vier Sekunden vor Rikknen. Htte der Niederlnder in den letzten zwei Kurven noch eine Sekunde mehr herausgefahren, wre er am Ende trotz seiner Strafe vor dem Finnen geblieben. So kam Rikknen dann unverhofft doch noch zu seinem Pokal. „Ich war ziemlich berrascht, dass ich doch aufs Podium durfte. Aber wie gesagt: Ich habe es nicht gesehen“, erklrt er.

So ergab sich im Warteraum, bevor die Piloten auf das Podium gehen, eine kuriose Situation. Dort witzelte Verstappen nmlich gerade mit Sebastian Vettel, als pltzlich Rikknen den Raum betrat – zusammen mit FIA-Pressesprecher Matteo Bonciani. Dieser informierte Verstappen dann ber seine Strafe, und der Niederlnder musste den Raum wieder verlassen, whrend Rikknen auf das Podest durfte.

Insgesamt zeigte der Finne ein ziemlich gutes Rennen. Nach dem Start fiel er zwar zunchst hinter Esteban Ocon auf Platz sechs zurck, doch den Franzosen konnte er aus eigener Kraft berholen, und durch den Ausfall von Daniel Ricciardo lag er kurze Zeit spter schon auf Rang vier. Anschlieend war er auch schneller als Valtteri Bottas, doch sein Landsmann hielt im Kampf um Rang drei lange dagegen.

„Sie waren auf der Gegengeraden sehr schnell“, erklrt Rikknen. Gegen Ende des Rennens kam er dann aber doch am Silberpfeil vorbei und lag lange auf Rang zwei, ehe er kurz vor Schluss fr Teamkollege Vettel Platz machte. „Ich musste am Ende ein wenig Benzin sparen und mich etwas zurckhalten, aber ansonsten hat das Auto sehr gut funktioniert“, freut sich der Finne ber sein gutes Rennen – am Ende dann ja auch mit Happy-End.



Die folgenden Informationen stammen von http://www.motorsport-total.com/f1/news/2017/10/raeikkoenen-keine-ahnung-wofuer-verstappen-bestraft-wurde-17102304.html



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